Trucknavigation - wegweisende Technik für Kraftfahrer

Navigationsgeräte optimieren die Mobilität und gehören heute im Transportgewerbe zum Standard. Sie sind besonders nachts und auf unbekannten Strecken eine enorme Hilfe, um schnell und ohne Umwege von A nach B zu kommen. Allein das Stauumfahrungsprogramm TMC macht Navigationsgeräte für viele Kraftfahrer unverzichtbar.

Nachdem die hohe Genauigkeit von GPS-Signalen Anfang des 21. Jahrhunderts auch für die zivile Nutzung frei gegeben wurde, erlebten Navigationsgeräte einen unglaublichen Boom. Millionen Geräte wurden verkauft. Erste Geräte ohne GPS hatte es bereits 1981 von Honda und Alpine gegeben (den sogenannten Electro Gyrocator). In den 90er Jahren boten die ersten Autohersteller integrierte Geräte ab Werk an. Heute gehören mobile Navis und Handy mit Navigations-Funktion zum Alltag.

Neben den unbestreitbaren Vorteilen haben Navigationsgeräte aber auch ein paar wenige Nachteile. Schon einige Unfälle sind dadurch entstanden, dass die Fahrer mit dem Navigationsgerät beschäftigt waren. Der Grad der Ablenkung bei der Bedienung eines Navigationsgerätes ist noch deutlich höher einzustufen als beim Telefonieren mit dem Handy.

Ein weiterer Nachteil ist das blinde Vertrauen, das viele Fahrer der Technik entgegen bringen. Dies ist besonders problematisch, wenn Kraftfahrer sich von Navigationsgeräten für Pkw leiten lassen. Immer wieder landen Zugmaschinen in Wohngebieten, auf Feldwegen ohne Wendemöglichkeit oder bleiben unter Brücken stecken. Diese Erhöhung der Verkehrsbelastung ist nicht nur ärgerlich, sondern in manchen Fällen sehr kostspielig.

Abhilfe können hier Navigationsgeräte schaffen, die speziell für die besonderen Anforderungen des Transportgewerbes entwickelt wurden. Moderne Trucknavigation berücksichtigt Fahrzeugdaten wie Höhe, Breite, Länge, Gewicht und Achslast bei der Berechnung der optimalen Route. So werden problematische Streckenpunkte wie zu tiefe Tunnels und Unterführungen sowie schmale Brücken und enge Ortsdurchfahrten von vornherein vermieden. Straßen unterer Kategorien werden nur im Notfall oder im direkten Zielgebiet zur Routenberechnung verwendet.

Noch liegen nicht alle nötigen transport- und logistikspezifischen Daten flächendeckend für Europa vor. Die Erfassung der Daten ist sehr aufwendig. Aber es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis es Navigationsgeräte gibt, die neben einer flächendeckenden Navigation auch eine Vernetzung mit der Disposition bieten und so ein Online Tracking ermöglichen. Wir haben einige Links zusammengestellt, mit denen Sie sich über den neuesten Stand der Technik informieren können.

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