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MAN: Neues MAN Chassis feiert Europa-Premiere

Neues MAN Chassis feiert Europa-Premiere 07.03.2007
Neues MAN Chassis feiert Europa-Premiere Flughafen Dresden stellt modernes Flugfeldlöschfahrzeug auf MAN SX 43.1000 8x8-Fahrgestell in Dienst / 1000 PS beschleunigen „Panther“ von Rosenbauer in 25 Sekunden von Null auf 100 km/h

Europa-Premiere des neuen MAN Chassis SX 43.1000 8x8: Der Flughafen Dresden hat das erste Flugfeldlöschfahrzeug auf dem neuen MAN Fahrgestell mit einem Aufbau des österreichischen Herstellers Rosenbauer in Dienst gestellt. Der 1000 PS starke „Panther“ hat für die Brandbekämpfung 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter Schaummittel und 1000 Kilogramm Löschpulver an Bord. Die Pumpenleistung beträgt 8.000 Liter je Minute. Das neue Fahrgestell MAN SX 43.1000 8x8 konstruierte MAN Nutzfahrzeuge speziell für den Einsatz als Flugfeldlöschfahrzeug. Ein verwindungssteifer Rahmen, Schraubenfederung und vier Starrachsen stellen die Basis dar, um mit dem hoch geländegängigen Fahrzeug die Einsatzstelle zügig zu erreichen. Im Heck ist der 735 kW / 1000 PS starke V12-Zylinder-Motor platziert. Geliefert wird das im MAN Werk Wien gebaute Chassis mit einem Fahrerhauspodest. Die Aufbauhersteller setzen Pumpe, Löschmittelbehälter und Kabine auf. Schnell am Einsatzort

Die Hülle eines Flugzeuges hält nur kurze Zeit einem Brand stand. Um die Unglücksstelle auch in unwegsamen Gelände innerhalb kürzester Zeit zu erreichen, bedarf es spezieller Fahrzeug-Chassis - wie dem MAN SX. Dieses ist hochgeländegängig ausgelegt, muss aber auch eine hohe Rahmentragfähigkeit für die Löschmittelbeladung aufweisen. Richtschnur bei der Entwicklung des MAN SX 43.1000 8x8-Fahrgestells stellten die international fixierten Anforderungen an Flughafenfeuerwehren dar. Bei Alarmfahrten sind schnelle Beschleunigung und hohe Endgeschwindigkeit gefragt, die auch bei Kurvenfahrt und abseits befestigter Straßen und Wege erreicht werden muss. Der MAN im „Panther“-Gewand beschleunigt in weniger als 25 Sekunden von Null auf 100 Kilometer pro Stunde und ist bis zu 135 km/h schnell.

Das MAN Fahrgestell aus einem verwindungssteifen Rahmen mit geschlossenem Kastenprofil bewährt sich in verschiedenen Branchen seit mehr als drei Jahrzehnten. Die Kombination aus Schraubenfederung und Starrachsen erlaubt eine hohe Verschränkung. Der Vorteil ist, dass jede Achse unabhängig federt, somit lange Bodenkontakt behält und in unebenem Gelände den Vortrieb sichert.

Die Aufbauten auf dem überbreiten Chassis werden von den Feuerwehrgeräteherstellern in Hinblick auf eine niedrige Schwerpunktlage konstruiert. Zusammen mit der von MAN gewählten Fahrwerksauslegung fördert dies die Fahrstabilität entscheidend. Für Vortrieb sorgt der im Heck eingebaute V12-Motor. Sein maximales Drehmoment von 3.500 Nm liegt in einem weiten Drehzahlbereich von 1.400 bis 1.900 Umdrehungen an. Diese Auslegung kommt der schnellen Beschleunigung und der Durchzugsstärke bei Fahrten abseits befestigter Straße zu Gute.

Geballte Löschkraft für den Flughafen Dresden

Der Flughafen Dresden, an dem das erste Flugfeldlöschfahrzeug dieser Art in Europa in Dienst gestellt wurde, erzielte im Jahr 2006 mit über 1,8 Millionen Fluggästen einen neuen Passagierrekord. Regelmäßige Flugverbindungen bestehen zu neun Städten im In- und zu mehr als 40 Zielen im Ausland. Die Feuerwehr des Flughafens verfügt über einen sehr modernen Fuhrpark aus fünf Löschfahrzeugen und einem Rüstwagen, die alle auf MAN Fahrgestellen aufgebaut sind. Ein auf einem dreiachsigen MAN SX-Fahrgestell aufgebautes Pulverlöschfahrzeug wird nun durch das neue Fahrzeug abgelöst, das Dank der drei Löschmittel Wasser, Schaum und Pulver universell einsetzbar ist und damit die Schlagkraft erhöht. Der Flughafen Dresden entschied sich für einen Aufbau durch die österreichische Firma Rosenbauer. Das Fahrerhaus ist integraler Bestandteil des Aufbaus. Der Fahrerplatz ist zur Fahrzeugmitte versetzt angeordnet, damit direkt an der Tür eine Einsatzkraft Platz findet, die für unterstützende Löschmaßnahmen schnell das Fahrzeug durch die Schwingtüren verlassen kann. Das futuristisch gestylte Fahrzeug erhielt bereits mehrfach Auszeichnungen für sein Design – zuletzt Silber vom Deutschen Designer Club.

MAN erfolgreich in diesem Marktsegment

Seit am 9. Februar 1969 der Boeing Jumbo Jet 747 zum Jungfernflug abhob, sind mit wachsender Flugzeuggröße und steigenden Passagierzahlen auch die Feuerwehrfahrzeuge größer geworden. Neue Herausforderungen an den Brandschutz auf Flughäfen stellen Großraumflugzeuge wie der Airbus A 380 oder Boeing 777 dar, die bis zu 850 Passagiere befördern können. Daher interessieren sich immer mehr Flughäfen weltweit für leistungsstarke Flugfeldlöschfahrzeuge, die schnell und geländegängig große Löschmittelmengen transportieren. Auf diesem speziellen Markt nimmt MAN Nutzfahrzeuge eine führende Position ein. Aus der hochgeländegängigen SX-Baureihe, die als Militärfahrzeug in vielen Ländern eingeführt wurde, nahm MAN das überbreite 8x8 Chassis KAT IA1 Fahrgestell als Basis. Die seit 1991 eingeführte Vorgängerbaureihe kam auf etwa 165 Fahrzeuge, die in Europa, Afrika und Asien im Einsatz stehen. Das neue MAN Chassis mit Heckmotor erlebte seine Weltpremiere auf der Interschutz 2005, der weltgrößten Fachmesse für Brand- und Katastrophenschutz in Hannover. Vorgaben der ICAO (International Civil Aviation Organization) zur Gewichtsverteilung am Fahrzeug sowie kundenspezifische Anforderungen führten zu der Konstruktionsweise mit Heckmotor. In kurzer Zeit konnte MAN Nutzfahrzeuge bereits über 30 Bestellungen für das Fahrgestell aus Europa und Asien entgegen nehmen. Die Löschtechnik und die Aufbauten inklusive der Fahrerkabine fertigen die Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer (Österreich) und Ziegler (Deutschland). Weitere Aufbauhersteller haben konkretes Interesse bekundet.
Sonderausstellung:
  Annodazumal
 

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