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Straßenverkehr Projekt Marco PoloFinanzielle Unterstützung für internationale Projekte, die zur Vermeidung von Straßengüterverkehr oder dessen Verlagerung auf alternativen Verkehrsträger wie Schiene, Binnenwasserstraße und Kurzstreckenseeverkehr beitragen, gewährt das Förderprogramm Marco Polo der Europäischen Union. Ziel ist es, den Lkw-Anteil so gering wie möglich zu halten.
Das Marco Polo-Programm läuft von 2007 bis 2013 in seiner zweiten Phase (Marco Polo II) mit einem Gesamt-Fördervolumen von ca. 450 Mio. EUR. Für 2009 steht dabei eine Summe von 62 Mio. Euro zur Verfügung, die zwischen 35% und 50% der einzelnen Gesamtprojektkosten übernimmt. Einsendeschluss ist dafür der 8. Mai 2009. Projektvorschläge/Förderanträge können von Konsortien im Rahmen von jährlichen Calls (Aufrufen) bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Maßgeblich für eine erfolgreiche Überzeugung des Auswahlgremiums der Europäischen Kommission ist ausschließlich die Qualität der Projekte hinsichtlich des zu erwartenden Erfolgs (z. B. Verlagerungsvolumen), der Eignung der Projektpartner (z. B. Kompetenzen, Kapazitäten) sowie der Darstellung des Projektes im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens (Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit, Professionalität). Das Auswahlgremium der Europäischen Kommission zu überzeugen. Eine Benachrichtigung der Antragsteller über den Erfolg des Antrags erfolgt ca. vier Monate nach Annahmeschluss (Schließen des Calls). Mit der Benachrichtigung werden gleichzeitig die Vertragsverhandlungen eröffnet. Nach Vertragsabschluss (ca. acht Monate nach Annahmeschluss) erfolgt die Auszahlung eines 30 %igen Vorschusses auf die Gesamtfördersumme, sofern dieser in Anspruch genommen wird. |
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